Medizinball – Definition und Einsatzgebiete

Definition Medizinball

Ein Medizinball ist ein in der Regel zwischen 0,8 und 10 Kilogramm schwerer Ball und besteht aus einem dicken Gummi oder Ledermaterial. Die Größe dieser Ballart beträgt im Durchmesser meist zwischen 30 und 35 Zentimeter.

Der Medizinball ist ein als Vollball produziertes Sportgerät und wird nicht wie artverwandte Bälle aufgepumpt.

Erfunden wurde der Medizinball von William Muldoon der unter dem Namen “Iron Duke” an Box und Ringturnieren teilgenommen hat.

An die heutige Bezeichnung gelangte der Ball durch die in Amerika angewandte Medizin für den Körper. Diese besagt, dass durch das Werfen und fangen dieses Gerätes nahezu alle Muskelgruppen beansprucht werden.

Neuere Varianten des Medizinballes sind mittlerweile auch mit Tragegriffen erhältlich. Dies erleichtert die Handhabung für bestimmte Übungen.

Außerdem gibt es mittlerweile auch wesentlich schwerere Variationen bis zu 30 Kilogramm oder sogar noch mehr, um den Ball noch besser in das Krafttraining integrieren zu können.

Weitere Bezeichnungen für den Medizinball sind unter anderem Trainings, Fitness und Slamball.

Einsatzgebiete des Medizinball

Ein schwarzer Medizinball liegt auf der schwarzen gummierten Seite eines Gewichtheber Bodens. Im Hintergrund sind weitere Medizinbälle sowie trainierende Personen und eine Langhantel mit Gewichten zu erkennen.

Der Medizinball ist ein vielseitig einsetzbares Sportgerät und wird sehr gern beim Crossfit benutzt.

Schulsport

Jedermann kennt ihn noch aus dem Schulsport und auch genau da ist der Medizinball nach wie vor fester Bestandteil für den Sportunterricht. Ob bei Partnerübungen oder einfachen Koordinationsübungen, ist er doch vielseitig einsetzbar.

Gerade durch die unterschiedlichen Gewichtsklassen der Bälle ist hier auch für kleinere Schüler die Möglichkeit gegeben das Verletzungsrisiko gering zu halten.

Leistungssport

Auch im Leistungssport wird dieses Sportgerät gern zur Unterstützung genutzt. Er dient hier als Instrument für den Muskelaufbau und zur Beanspruchung auch kleinerer, sonst nicht so stark beanspruchter Muskelgruppen.

Im Crossfit zum Beispiel wird der Slamball für die Übung “Wallballs” verwendet. In dieser Übung wird der Ball, mit auf den Sportler zugewiesenem Gewicht, über eine Linie an der Wand nach oben gestoßen.

Dies fördert zum Einen die Ausdauer und zum Anderen die Koordination, sowie Muskelkraft.

Hausgebrauch

Im Hausgebrauch ist der Medizinball auch ein gern gesehenes Sportgerät. Gerade durch die platzsparende Größe und vielseitige Einsatzmöglichkeit kann man hier auch ohne viele Gewichte und Hanteln fit bleiben.