Gymnastikball Druck

Welcher Druck ist für meinen Ball am besten?

Pauschal kann man dabei keine pauschale Regel für den richtigen Druck festlegen. Grundlegend hängt der Balldruck von Eurer vorgesehenen Nutzung ab.

Nutzung als Gymanstikball

Möchtet Ihr den Ball zum Beispiel als Gymnastikball verwenden, so ist darauf zu achten nicht zu viel Luft hinein zu pumpen. Ihr könntet dadurch zu hart liegen oder oder aber auch zu schnell weg rollen, da es schwieriger ist bei viel Druck das Gleichgewicht zu halten.

Zu wenig Druck ist für Euch natürlich auch nicht schön, da Ihr mit eventuellen Zusatzgewichten zu sehr einsinken würdet und Übungen damit unnötig erschwert werden.

Überlegt Euch am besten wofür Ihr den Ball gerade einsetzen wollt und bestimmt danach den richtigen Druck.

Hier gilt folgende Regel:

  • Bei Übungen mit Zusatzgewichten lieber etwas mehr Luft aufpumpen, um das Zusatzgewicht auch abfedern zu können.
  • Bei Übungen mit dem Körpergewicht soviel Druck auf den Ball geben, dass Ihr nicht einsinkt aber ein liegen oder sitzen noch angenehm möglich ist.

Nutzung als Sitzball

Möchtet Ihr den Ball gern als Sitzball verwenden, spiel natürlich in erster Linie die richtige Größe eine wichtige Rolle.
Ist der Ball zu klein oder zu groß, kann er unpraktisch, unbequem oder gar, durch dauerhafte Fehlhaltung, Gesundheitsschädigend wirken.

Mehr Information für die richtige Gymnastikball Größe.

Der Druck bei einem Sitzball variiert abhängig vom Körpergewicht und Euren Vorlieben beim sitzen.
Mit den Vorlieben ist die Aktivität beim sitzen gemeint. Sitzt Ihr gern nur ruhig oder verleitet Euch der Ball zum entspannenden wippen darauf.

In der Regel ist es hier wichtig, nicht zu wenig Druck auf den Sitzball zu geben. Ihr könntet dadurch an Sitzkomfort verlieren oder auch, trotz richtiger Ballgröße, einfach zu tief sitzen oder aber auch eine schlechte Haltung bekommen.

Bei zu viel Druck hingegen ist das Risiko höher, mit dem Ball den Halt zu verlieren und weg zu rollen.

Eine Sitzball Halterung ist in den meisten Fällen empfehlenswert insbesondere wenn man einen festen Platz dafür vorgesehen hat.

Am Ende ist der Luftdruck immer eine Sache des Gefühles. So lange Ihr Euch mit dem Druck wohl fühlt und nicht völlig krumm darauf sitzt, ist es genau der Richtige für Euch.

Falls nicht? Nehmt die Pumpe in die Hand und probiert ein wenig herum, bis Euch der Balldruck gefällt.

Was muss ich beim ersten aufpumpen beachten?

Da die Gymnastik, Pezzi und auch Sitzbälle nicht bereits aufgepumpt verschickt werden, gilt es folgendes zu beachten:

Der Ball wartete bestimmt schon eine Weile, im Luftlosen Zustand, auf einen Sport- begeisterten Käufer und sollte nicht gleich zu 100 Prozent aufgepumpt werden. Denn der Kunststoff muss sich auch wieder ein wenig daran gewöhnen, unter Druck zu stehen.

Es reicht aus, ihn mit ungefähr 75 bis 90 Prozent der möglichen Luft zu befüllen. Das gibt dem Kunststoff etwas Zeit die eigentliche Form wieder an zu nehmen und seine Elastizität langsam wieder zu bekommen.

Nach ungefähr 24 Stunden könnt Ihr den Ball dann, nach Euren Wünschen, voll befüllen und nutzen.

Was bedeutet das ABS – Anti Burst System?

Dieses System wurde erfunden, um ein plötzliches platzen eines Balles zu verhindern. Die Gefahr sich bei plötzlichen Druckverlust ernsthaft zu verletzen ist sehr groß.

Das Anti Burst System verhindert das plötzliche entweichen der Luft und gibt dem Nutzer die Möglichkeit sich von dem Ball zu erheben oder mit ihm langsam abzusinken. Es macht den Ball “berstsicher”.

Wie in diesem Video veranschaulicht ist es ein wichtiger Bestandteil der Unfallprävention und sollte eventuell beim Kauf mit beachtet werden.