Gymnastikband – Definition und Einsatzmöglichkeit

Definition Gymnastikband

Ein Gymnastikband ist ein aus Latex gefertigtes elastisches Band. Es ist meist ein bis drei Meter lang und nicht geschlossen.

Je nach Geschmack und Nutzungswunsch erhält man sie in unterschiedlichen Farben und Stärken. Unterschiede gibt es auch in der Widerstandskraft der Bänder, welche von einem bis hin zu fünfundvierzig Kilogramm reichen können.

Üblicherweise werden mit diesen Bändern die Muskelgruppen im Schulter, Arm, Bein, Rücken und Po Bereich trainiert.

Auch bekannt sind sie unter dem weit verbreiteten Markennamen Theraband, Fitnessband, Latexband oder auch Widerstandsband.

Einsatzgebiete Gymnastikband

Physiotherapie

Ein wichtiges Einsatzgebiet von Gymnastikbändern ist zu physiotherapeutischen Zwecken. Es wird als leichter Widerstand genutzt um Muskelgruppen nach Verletzungen oder Operationen wieder aufzubauen.

Auch als Unterstützung bestimmter Muskeln und Bänder werden sie zum Teil genutzt. Dies hilft dem Körper sich langsam und unter geringerer Belastung wieder an natürliche Bewegungen zu gewöhnen.

Leistungssport

Gerade im Leistungssport ist Stabilität und auch Koordination meist sehr wichtig. Hier kommen die Therabänder als Kraftwiderstand zum Einsatz. Sie dienen dem Zweck kleinere Muskelgruppen zu verbessern oder dem Körper bestimmte ungewohnte Krafteinwirkungen zu zeigen. Dies soll das Verletzungsrisiko mindern.

Auch für die Explosionskraft sind diese Bänder sehr hilfreich. Der Körper trainiert damit unter erschwerten Bedingungen bestimmte Abläufe und kann im Wettkampf- Einsatz ohne Widerstand explosiver und somit schneller reagieren.

Hausgebrauch

Aufgrund der Vielseitigkeit der Gymnastikbänder, können diese auch im Fitnesstraining Zuhause eine wichtige Rolle spielen.

Durch große Widerstände kann dies eine Art Krafttrainingsersatz darstellen und sie sind durch die doch platzsparende Größe einfach zu verstauen.